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Für die Ausgestaltung des Sees suchte ich nach einer Inspiration. Meine Katze lag ganz malerisch auf einer der Stufen und schaute mir bei der Arbeit zu. Da kam mein Sohn vorbei, und auf meine Frage nach der Muse, meinte er mit Blick auf die Katze: mach doch ein Tier, das in deinem See liegt. Dreidimensional arbeiten? Das hatte ich noch nicht. Was verwendet man da für den Körper? Ich betrat schon wieder Neuland. Als erstes machte ich mir eine Zeichnung, dann übertrug ich diese auf meine Treppe, holte mir im Baumarkt den feinsten Mörtel, den ich finden konnte und legte los. Den Körper bazelte ich in zwei Schichten aufeinander, die ich jeweils gut durchtrocknen ließ und den Kopf ebenso. Den Kamm steckte ich in die noch feuchte Mörtelmasse. Die Pfoten und Zehen modelierte ich gleich auf den Steinen, auf denen sie später liegen sollten, mit Plastik dazwischen. Den Schwanz modelierte ich auf die gleiche Weise an Ort und Stelle, und unterstützte ihn mit einer halben Tonkugel, um die Biegung zu erhalten. Auch er bekam einen Kamm aus Steinen, die ich am Stylvser Joch gesammelt hatte.
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